
Der Inselstaat Malta erlaubt den illegalen Einwanderern des Schleuserschiffs „Alan Kurdi“, an Land zu gehen.
Anschließend sollen sie in andere europäische Länder weiterreisen.
Das Schiff der Schlepperorganisation „Sea-Eye“ hatte die Illegalen vor Libyen aus einem Schlauchboot aufgenommen.
Statt sie dorthin zurückzubringen, wollte es zunächst den Hafen der italienischen Insel Lampedusa ansteuern. Nachdem die italienischen Behörden keine Erlaubnis erteilten, nahm es Kurs auf Malta.
Obwohl die Eingewanderten ihren Asylantrag nun in Malta zu stellen haben, sollen 94 Personen in andere europäische Staaten geschickt werden.
Bundesinnenminister Horst Seehofer erklärte „im Geiste der europäischen Solidarität“, gleich 40 davon aufzunehmen.